Der Terminus bezeichnet die Frage, wie die europäische Zentrale ihre amerikanische Tochtergesellschaft lenkt. Einerseits besteht ein berechtigtes operatives Interesse daran, dass das HQ in Europa, welches das wirtschaftliche Risiko trägt, auf den US-Affiliate adäquat Einfluss nehmen kann. Andererseits muss die Tochtergesellschaft bis zu einem gewissen Grade unabhängig bleiben, um der Thematik der Durchgriffshaftung keine Tür zu öffnen.
Der Rolle des Corporate Secretary kommt dabei maßgebliche Bedeutung zu, weil ihm diese Aufgabe gesetzlich zugewiesen ist. Er führt, in Ermangelung eines Handelsregisters in den USA, die Administration der Firma vermittels eines sogenannten Minute Books, in dem alle wichtigen Unterlagen im Original abgelegt sind.

Der Secretary sollte ein deutsch-amerikanischer Anwalt sein, der auf beiden Seiten des Atlantiks mit dem Gesellschaftsrecht vertraut ist. Er bildet quasi die Brücke zwischen der US-Tochter und der europäischen Geschäftsleitung. Für den Haftungsschutz ist es wichtig, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Beschlüsse nicht nur korrekt gefasst werden, sondern auch als Original im Minute Book verwahrt werden. Auf vertraulicher Basis können wir für Sie ein kostenlosen Audit Ihres Minute Books durchführen, so dass Sie sehen können, ob nichts fehlt.